Während
viele Kunden auf die Kreditkarte „schwören“ gibt es auf der anderen Seite
natürlich auch Kunden, die den Kreditkarten eher skeptisch gegenüber stehen
und der Meinung sind, dass sie mit ihrer EC-Karte genauso flexibel und
unabhängig sind. Dieses trifft aber nur teilweise zu, wenn man einmal beide
Kartenarten von ihren möglichen Funktionen und Einsatzgebieten her
vergleicht.
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Ganz klar unterscheiden muss man zunächst zwischen Deutschland und dem europäischen Ausland auf der einen Seite und dem außereuropäischen Ausland auf der anderen Seite. Während die EC-Karte (MaestroCard) heutzutage nahezu in ganz Europa zum bargeldlosen Zahlen und zur Besorgung von Bargeld am Geldautomaten verwendet werden kann, wird diese Karte im außereuropäischen Ausland nur sehr eingeschränkt akzeptiert. Hier hat man mit der Kreditkarte deutliche Vorteile, da diese auf der gesamten Welt ohne Probleme akzeptiert wird. Ein weiterer Unterschied liegt im Zahlungsziel. Während Verfügungen mittels EC-Karte wenige Tage später dem Girokonto belastet werden, hat man je nach Abrechnungsart und Verfügungszeitpunkt bei der Kreditkarte ein zinsloses Zahlungsziel von bis zu acht Wochen, was natürlich gerade bei größeren Verfügungssummen ein großer Vorteil sein kann. Im konkreten Vergleich würde das zum Beispiel bedeuten, wenn man eine Verfügung mittels EC-Karte von 5.000 Euro vornimmt und für diesen Betrag dann die üblichen Sollzinsen (hier mit 12 Prozent gerechnet) im Rahmen des Dispokredites anfallen würden, wären das für einen Zeitraum von acht Wochen rund 100 Euro an Sollzinsen.
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Diese hätte man bei der Kreditkarte mit Zahlungsziel acht Wochen (im besten Fall) einsparen können. Zudem kommt in diesem Zusammenhang noch hinzu, dass mitunter (je nach Girokonto-Modell) jede einzelne Verfügung mittels EC-Karte einen separaten Buchungsposten verursacht. So können zum Beispiel bei 10 Verfügungen im Monat mittels EC-Karte bei einem Betrag von jeweils 50 Cent pro Buchungsposten Kosten von 5 Euro entstehen. Tätigt man jedoch im jeweiligen Abrechnungszeitraum die gleichen 10 Verfügungen mit der Kreditkarte, wird nur eine Gesamtbuchung im Monat veranlasst und somit auch nur ein Buchungsposten von 50 Cent berechnet. Ferner muss man natürlich ebenfalls berücksichtigen, dass man mittels EC-Karte keine Zahlungen im Internet veranlassen kann (nur durch Einzugsermächtigung vom Konto, was aber immer seltener akzeptiert wird), während man inzwischen bei nahezu jedem Online-Händler mit Kreditkarte zahlen kann. Als Fazit kann man festhalten, dass die Kreditkarte im Vergleich zur EC-Karte doch ein Stück flexibler und auf breiterer Basis einsetzbar ist, und zudem auch noch Kosten einsparen kann.
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